Das Fell eines Hundes ist mehr als nur eine Frage des Aussehens. Es sagt etwas über die Gesundheit des Hundes aus, schützt vor Witterungseinflüssen und beeinflusst, wie viel Pflege der Alltag erfordert. Die Felle verschiedener Rassen sind sehr unterschiedlich, und das Erkennen des richtigen Felltyps ist der erste Schritt zu einer funktionierenden Pflegeroutine.
In diesem Ratgeber gehen wir die häufigsten Felltypen durch, wie sie sich je nach Jahreszeit verhalten und was jeder einzelne in der täglichen Pflege benötigt.
Das Fell ist ein Maßstab für das Wohlbefinden des Hundes
Das Fell eines gut gepflegten Hundes ist glänzend, elastisch und intakt. Es zeigt nicht nur, dass die Fellpflege in Ordnung ist, sondern auch, dass Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und allgemeiner Gesundheitszustand ausgeglichen sind. Ein stumpfes, trockenes oder ausdünnendes Fell ist in der Regel ein Hinweis auf etwas Größeres.
Das Fell variiert je nach Rasse. Nördliche Rassen haben im Winter eine dichte Unterwolle, die im Sommer dünner wird. Kurzhaarige Rassen behalten ihr Fell das ganze Jahr über weitgehend unverändert. Zwei Hunde derselben Rasse können sich dennoch aufgrund von Genen und Alter unterscheiden, daher sind die allgemeinen Hinweise ein Ausgangspunkt, keine absoluten Regeln.
Die häufigsten Felltypen
Die meisten Hunde lassen sich einem der folgenden vier Typen zuordnen. Die Pflege unterscheidet sich je nach Typ.
Kurzhaar. Labrador, Beagle, Mops, Französische Bulldogge. Das Fell ist dicht und glatt. Die Pflege ist einfach, einmal pro Woche mit einem Gummihandschuh oder einer weichen Bürste reicht aus. In der Fellwechselzeit hilft intensiveres Bürsten, das Haaren in Schach zu halten.
Doppelschichtiges Fell. Deutscher Schäferhund, Sheltie, Husky, die meisten nördlichen Rassen. Das Fell besteht aus grobem Deckhaar und weicher Unterwolle. Der Fellwechsel ist zweimal im Jahr stark. Der Kern der Pflege ist ein Metallkamm und regelmäßiges Entfernen der Unterwolle, besonders in der Frühjahrs- und Herbstsaison.
Langes und glattes Fell. Shih Tzu, Yorkshire Terrier, Afghanischer Windhund, Malteser. Lange Haare verfilzen leicht. Tägliches Bürsten mit einer Langhaarbürste ist unverzichtbar, und regelmäßiges Waschen sowie bei Bedarf Trimmen halten das Fell gepflegt.
Lockiges und welliges Fell. Pudel, Bichon Frisé, Lagotto Romagnolo, Portugiesischer Wasserhund. Das Fell verliert Haare nicht auf dieselbe Weise wie andere, was es hypoallergener macht, aber oft professionelles Trimmen erfordert. Regelmäßiges Bürsten mit einer Slicker-Bürste verhindert die Bildung von Knoten.
Rauhaar ist ein fünfter, speziellerer Typ. Schnauzer, Terrier und einige andere Rassen. Das Fell erfordert Trimmen, keinen Schnitt, also das Auszupfen der Haare mit einem speziellen Messer oder mit den Fingern. So bleiben Farbe und Struktur korrekt erhalten.
Pflege eines langhaarigen Hundes
Das Fell eines langhaarigen Hundes benötigt die meiste Zeit tägliche Aufmerksamkeit. Bürsten Sie jeden Tag oder jeden zweiten Tag mit einer Langhaarbürste, am besten vor dem Waschen, damit sich Verfilzungen durch Wasser nicht weiter festigen.
Einmal im Monat oder nach Bedarf waschen reicht für die meisten aus. Verwenden Sie ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo und eine Spülung für Hunde, wie die Produkte von NoCat Studio, die schonend in Finnland hergestellt werden.
Ein Besuch beim Hundefriseur alle 6–8 Wochen erhält die Form. Das gilt insbesondere für Rassen, deren Fell unaufhörlich wächst, wie Shih Tzus und Yorkshire Terrier.
Pflege eines lockigen Hundes
Lockiges Fell wirkt pflegeleicht, ist in Wirklichkeit aber einer der pflegeintensivsten Felltypen. Knoten bilden sich schnell und unsichtbar, daher ist das Bürsten mehrmals pro Woche mit einer Slicker-Bürste unerlässlich.
Alle 4–6 Wochen ist Trimmen notwendig. Lockiges Fell reagiert empfindlich auf extreme Temperaturen; im Winter kann der Hund Kleidung benötigen, im Sommer Schatten und Kühlung.
Nach dem Waschen ist das Trocknen entscheidend. Nasses lockiges Fell verfilzt schnell, daher verhindern Abtupfen und vorsichtiges Trocknen mit einem Gebläse Probleme.
Pflege eines weichhaarigen Hundes
Bichon Frisé, Malteser und einige andere Rassen erkennt man an ihrem seidigen, feinen Fell, das sich wie Baumwolle anfühlt. Dieses Fell verfilzt leicht und erfordert eine besonders sanfte Behandlung.
Tägliches leichtes Bürsten ist der beste Ansatz. Verwenden Sie eine Langhaarbürste und vermeiden Sie ziehende Bewegungen, da das weiche Fell bei grober Behandlung bricht.
Waschen mit einem speziellen Shampoo für weiches Fell und einer guten Spülung erhält den Glanz. Ein Besuch beim Hundefriseur alle 6 Wochen erhält die Form.
Pflege eines kurzhaarigen Hundes
Die Pflege eines kurzhaarigen Hundes ist praktisch am einfachsten. Wöchentliches Bürsten mit einem Gummihandschuh oder einem Gummistriegel entfernt lose Haare und stimuliert die Durchblutung der Haut.
Waschen nach Bedarf, für die meisten reicht einmal alle 1–2 Monate. Kurzes Fell trocknet schnell mit einem Handtuch und benötigt in der Regel keinen Föhn.
In der Fellwechselzeit wird das Bürsten täglich. Bei nördlichen Rassen verbessert eine spezielle Unterwollbürste wie der Furminator das Entfernen der ausgefallenen Unterwolle.
Die richtigen Pflegeprodukte je nach Felltyp
Bei der Auswahl eines Pflegeprodukts sollte man den Felltyp und die Haut des Hundes berücksichtigen. Allgemeine Grundsätze:
Shampoo. Wählen Sie eine für Hunde entwickelte, parabenfreie und sulfatfreie Variante. Für langhaarige Hunde feuchtigkeitsspendend, für lockige Hunde Feuchtigkeit + Entwirrung. In Muotitassun Shampoo-Auswahl finden sich mehrere hochwertige Optionen.
Spülung oder Pflegespray. Verwenden Sie es nach dem Waschen oder zwischen den Wäschen; es erleichtert das Bürsten und verleiht Glanz. NoCat Studio Refresh Detangle eignet sich besonders für lang- und lockhaarige Hunde.
Bürste oder Kamm. Slicker-Bürste für lockige Hunde, Langhaarbürste für langhaarige Hunde, Metallkamm für doppelschichtiges Fell, Gummihandschuh für kurzhaarige Hunde. Die Fellpflegeprodukte von Muotitassu enthalten alle Favoriten von Fachleuten.
Wenn das Fell Anlass zur Sorge gibt
Die regelmäßige Beobachtung des Fells zeigt Veränderungen, bevor sie zu Problemen werden. Rötungen, Schuppen, Juckreiz, lokaler Haarausfall oder ein unerträglicher Geruch sind Anzeichen, bei denen man sich an den Tierarzt wenden sollte.
Beim Waschen und Bürsten ist ein guter Zeitpunkt, um die Haut zu kontrollieren; Zecken, Flöhe, Kratzer und Knoten fallen dann auf. Regelmäßige Pflege ist also gesundheitlich bedeutsam, nicht nur ästhetisch.
Zusammenfassung
Erkennen Sie den Felltyp Ihres Hundes, und der Rest der Pflegeroutine richtet sich danach. Kurzhaar ist am einfachsten, lockiges und langes Fell erfordern die meiste Aufmerksamkeit. Regelmäßiges Bürsten, die richtigen Produkte und eine visuelle Kontrolle halten das Fell Ihres Hundes sowohl gepflegt als auch gesund.
Lesen Sie auch Die Grundlagen der Fellpflege beim Hund und sehen Sie sich Muotitassun Fellpflegeprodukte an.
